9 Kommentare zu “Kerzen für die Opfer des Holocaust

  1. Auch ich hoffe,daß sich so etwas nie mehr wiederholen wird ! Als ich 1997 zur Kur in die Lüneburger Heide gefahren bin,haben wir einen Abstecher nach Bergen – Belsen gemacht.Es war ein grauer,nasser Novembertag und als ich dort diese großen Grabhügel mit vielen,vielen Namen drauf gesehen habe…es war schon sehr er und bedrückend für mich ! Ich müßte mal eines der wenigen Fotos einscannen und hochladen,die ich damals dort gemacht habe…LG Elke

    • Hallo Elke
      Wir waren damals mit den Schulklassen der Stufe 8 (auch) im November in Buchenwald. Warum diese Führungen immer ausgerechnet im November stattfanden, ich weiß es nicht, kann mir aber vorstellen, daß man in so einer düsteren Jahreszeit so ein Geschehen noch intensiver aufnimmt. Unsere Jugendherberge lag nicht weit vom KZ entfernt, eigentlich direkt nebenan (frag mal ehemalige DDR Bürger aus Deinem Netzwerk, denn diese Bildungs- oder Aufklärungs-Fahrten haben alle FDJler damals gemacht) Nachts hatte ich lange das Gefühl, jemand stehe im Raum, wir alle übrigens hatten unheimliche Angst. Ich kann verstehen, wenn man diese Einrichtungen als Horrorkabinette bezeichnete.

      Danke für Deinen Kommentar.
      LG Martina

  2. Ich zünde auch eine Kerze an! Ich habe zwar den Buchenwald selbst nicht bisher gesehen, aber schon einiges darüber gehört, gelesen und an Bildern gesehen. Ich kann mir vorstellen, dass es für dich nicht gerade einfach war. Ich hoffe auch, dass sich dieses grausame Ereignis von damals nie wiederholen wird und du wieder schlafen kannst trotz all der geschichtlichen Vorkommnisse.
    LG und schönen Abend

    • Hallo Phoenics
      Danke auch für Deinen Kommentar.
      Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, finde ich, es hat sich tatsächlich angefühlt als wären wir in mitten eines Horrorfilms. Alle Filmaufnahmen und die Original Lokalitäten sowie das Anschauungsmaterial, waren so lebendig geworden, in dem Moment als wir duch das Tor „Arbeit macht frei“ gegangen sind. Ganz besonders schlimm empfand ich es, als wir in den Duschraum gingen und uns dabei vorstellen sollten, wir würden nackt vergast……einfach nur purer Schauer, der mir über den Rücken lief.
      Ich finde es richtig, dass gerade die Jugend zu sehen bekommt, was man ihren Vorfahren und überhaupt der Menscheit angetan hat. Diese Führung ließ uns damals nämlich vieles nachempfinden und dementsprechend reagieren wir heute auch auf „Braune Hetze“
      Lg Martina

  3. So etwas darf es nie wieder geben. Ich habe zwar noch kein ehemaliges KZ gesehen, kann mir aber gut vorstellen, das es euch sehr bedrückt hat. Welches Leid diese Menschen über sich ergehen lassen mußten ist kaum vorstell bar. Für mich ist es nicht nachvollziebar, das es heute noch Leute gibt, die braunes Gedankengut verbreiten.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
    L.G. Ludger

    • Hallo ludger
      Danke für Deinen Kommentar.
      …ja es hat mich wirklich bedrückt, weil ich mich durch das stundenlange Programm und all die im original aufgehobenen und uns vorgeführten Kleidungsstücke und die Räumlichkeiten direkt hineingesteigert habe. Ich kann mich zu gut in eine Szenerie reinverstzen, was manchmal auch beängstigend sein kann…..so wie im KZ Buchenwald.
      LG Martina

  4. Diese Zeit wird für ewig ein Mahnmal bleiben. Und man kann hoffen, das sich solche Begebenheiten nicht wiederholen. Nur leider ist das dunkle Zeitalter noch längst nicht vorbei. Auch heute geschehen immer noch schlimme Taten überall auf der Welt. Aber auch da gibt es Hoffnung: nach dem dunklen Zeitalter stürzen die dunklen Mächte, und dann folgt irgendwann ein goldenes Zeitalter mit Frieden.
    Und diese Aussicht wird uns froh stimmen.
    Wenn Alle fest an das Gute glauben, wird es Wirklichkeit. Denn Gedanken sind Energie 🙂

    LG Sonja

    • Danke für Deinen Kommentar Sonja.
      Du hast es ganz richtig geschrieben : „…dann folgt irgendwann ein goldenes Zeitalter mit Frieden.
      Und diese Aussicht wird uns froh stimmen.“
      …und ich glaube fest da dran.
      LG Martina

  5. „Das Leid der Opfer ist unfassbar, unsagbar, unbeschreiblich und dennoch muss es immer wieder erfasst, gesagt und auch daran erinnert werden.“

    und

    “ noch ohne Kenntnis der NS-Vernichtungsmethoden“

    So ist es. Bis heute sind die NS-Vernichtungsmethoden noch völlig unbekannt. Es war so unvorstellbar, daß man den Juden gar nicht geglaubt hätte, wenn sie die Wahrheiten des industriellen Massenmordes verraten hätten. Heute hat man jedoch die Beweise noch einmal überprüft und kann nun das ganze kriminelle Ausmaß zwar nicht begreifen, aber erahnen. Zu ungeheuerlich war die Vernichtungsmethode durch Zyklon B.

    Aber nun ist das unfaßbare Grauen endlich aufgeklärt und kann den Holocaustleugnern etwas entgegenhalten:
    http://de.metapedia.org/wiki/Gaskammertemperatur

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