17 Kommentare zu “Reinkarnation und Suizid

  1. Danke, Martina, für diesen Beitrag! Danke! Er hilft mir ein Stück weiter.
    Denn früher hat mal jemand zu mir gesagt, dass jemand, der den Freitod wählt, nicht in den Himmel kommen würde… Das hat mich sehr belastet und mitgenommen…
    Ich danke dir von Herzen!
    Allerdings habe ich eine Frage zur Wiedergeburt:
    Kann man diese irgendwie verhindern? Ich meine, ich weiß, dass ich schon sehr oft gelebt habe, ich „schleppe“ auch viele Erinnerungen an andere Leben mit mir herum und komme mit all dem Wissen von früher und dem jetzigen Leben nicht so recht klar.
    Ich möchte ehrlich gesagt NICHT wiedergeboren werden, sondern einfach im unendlichen Nirgendwo auf meinen Seelengefährten warten und dort dann mit ihm die Ewigkeit verbringen, ohne all das Leid hier auf Erden…
    Ist das irgendwie möglich?
    lg alex ^^

    • Liebe Alex
      Du hast ja selber geschrieben: Zitat“…ich “schleppe” auch viele Erinnerungen an andere Leben mit mir herum und komme mit all dem Wissen von früher und dem jetzigen Leben nicht so recht klar.“ Zitat ende
      Das nenne ich z.B. eine karmische Aufgabe, aus dem Wissen früherer Leben Nutzen zu ziehen. Nicht viele Menschen haben das, du schon. Selbst wenn du nicht wiedergeboren werden möchtest, so wird deine Seele sich eine weitere Inkarnation aussuchen, denn du hast deine Aufgabe nicht erfüllt. Erst wenn du deinen Plan vollkommen erfüllt hast, alle Stationen durchlaufen bist, gehst du ins Nirwana, bist erlöst. Das geht über viele Erdenleben, über mehrere Reinkarnationen. Heiliggesprochene Menschen haben ihren Lebensplan gelebt, ihre Aufgabe(n) erfüllt, z.B. Mutter Theresa. Wir kommen alle immer wieder neu um zu lernen, um ein Ganzes mit dem Universum zu werden. Es ist DEIN Lebensplan, der momentan an deinem Seelenpartner zu scheitern droht. Ich kenne dich ja nun schon ein Stück und weiß, daß du eine spirituell hoch entwickelte Person bist. Gib dich nicht auf. Lerne loszulassen, es wartet noch eine andere Aufgabe auf Dich. Leid, welches du zu Lebzeiten nicht abschüttelst, Menschen, die du nicht loslassen kannst, wirst du wiedertreffen, so oft, bist du deine Aufgabe erfüllt hast, bist Du deine Lektion gelernt hast.
      LG Martina

    • Danke Martina,
      deine Sichtweise hat mir sehr geholfen. Da ich gerade eine Freundin verloren habe (Suizid),
      die immer sehr „weise Antworten“ auf alle meine Fragen hatte, sie hatte die selbe Ansicht wie Du.

      Ich wünsche Ihr das sehr, da sie ein sehr lebensfroher Mensch war.
      Hast Du vielleicht einen Buchtipp?

      • Liebe Ester, Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl. Es ist sehr schlimm, dass Deine Freundin sich keinen anderen Ausweg wusste, als den Freitod zu wählen. Möge sie nun in Frieden ruhen.
        Ich möchte nichts Persönliches wissen, denn das geht Aussenstehende nichts an, aber ich kann Dir einen Rat geben: Sollte der Freitod Deiner Freundin weniger als 7 Wochen her sein, dann könntest Du mit ihr noch einmal Kontakt aufnehmen. Ich weiß nicht inwieweit Du spirituell dazu fähig bist. Aber manchmal reicht schon ganz intensiv und lange an eine verstorbene Person zu denken, vorm Einschlafen besonders zu empfehlen, wenn Du keine Angst hast, sie im Traum zu sehen. Manchmal reicht es auch aus, sich ganz fest und intensiv an eine Frage zu klammern, die Person zu rufen und auf Antwort zu warten. Du wirst ihre Stimme hören, innerlich, aber sie ist es. Eine weitere Möglichkeit, welche ich schon vielen Menschen empfohlen habe, ist, einen letzten klärenden Brief zu schreiben, alles was einem auf der Seele brennt, was man der/derm Verstorbenen gern noch gesagt hätte, keine Vorwürfe, keine Fragen, nur letzte Worte und Grüße.
        Wenn Du ein (wirkliches!) Medium kennst, dann versuche über dieses einen Kontakt mit Deiner Freundin herzustellen, das sollte klappen bis zu 40 Tagen nach dem Ableben. Die verstorbene Person befindet sich noch in der Zwischenwelt.
        Wenn Du noch Fragen haben solltest, dann frage ruhig.
        Meine Buchempfehlung, wobei ich nicht in allem mit der Autorin des Buches einer Meinung bin, das Dich aber etwas mit dem Thema in Berührung bringen kann, wäre:
        >>>Suizid ist nicht das Ende: Gespräche mit Seelen nach ihrem Freitod<<<
        (von Hannah Semper)
        LG Martina

  2. Habe gerade damit zu tun. Ein Bekannter hat sich nach einer ärztlichen Diagnose das Leben genommen. Ist gerade erst ein paar Tage her. L.G.

    • Oh Gott, das tut mir sehr leid.Meine Anteilnahme gehört den Hinterbliebenen. Ja, so ein Selbstmord setzt immer eine scheinbar ausweglose Situation voraus oder ein Schreien nach Erlösung.
      LG Martina

  3. Liebe Martina,
    ich freue mich, dass Du offen und ehrlich über dieses, ja immer noch „Tabu“-Thema sprichst.
    Ich habe mich sehr intensiv, auch wissenschaftlich mit diesem beschäftigt.
    Meine Meinung ist, dass man endlich aufhören muss, diesen Unsinn, den die abendländischen Glaubensvertreter, sprich christlichen Kirchen verbreiten zu glauben und sich damit geisselt.
    Es gibt weder Sünde, noch wird ein Suizident „bestraft“, Gott kümmert sich um das eine schwarze Schaf in der Herde, und lässt die weißen ziehen. Viel zu viel hat auch die katholische Kirche mit ihrer Dogmatik die Menschen zu unterjochen versucht, um sie für ihre Zwecke zu „miss“-brauchen – so auch in besonderem Maße beim Thema „Suizid“.
    Auch von Feigheit zu sprechen ist absoluter Unsinn. Diesen, sich über einen langen Zeitraum entwickelnden Leidensweg, muss erst einmal jemand nachgehen!

    LG BUrkhard

    • Lieber Burkkhard
      Danke für Deinen Kommentar. Ich vertrete, was das Thema Kirche betrifft, Deine Meinung. Besonders Deinen letzten Satz finde ich sehr wichtig und richtig: „Auch von Feigheit zu sprechen ist absoluter Unsinn. Diesen, sich über einen langen Zeitraum entwickelnden Leidensweg, muss erst einmal jemand nachgehen!“ So sollte es in meinem Artikel auch rüberkommen.
      L.G. Martina

  4. hallo, ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen weil ich ähnliche Diskussion neulich hatte. Also wenn ich darüber nachdenke auf diesen Planeten noch einmal geboren zu werden, dann weiß ich nicht wovor ich mehr angst haben sollt :-/ Zum einen habe ich keine Lust den ganzen Stress nochmal zu erleben und zum andern bekommt man noch mehr angst, wenn man sich das Weltgeschehen so ansieht.
    Tja, „Aufgabe“, was für eine Aufgabe habe bspw. ich … Also ich habe ein relativ anstrengendes Leben, aber muss auch sagen, dass es – wenn auch nicht gerade auf der Sonnenseite – dennoch ok ist und ich mich eigentlich nicht beklagen kann. Aber wenn ich mir bespw. vorstelle irgendwo in Afrika wieder auf die Welt zu kommen…hmm…also dann ziehe ich mein jetziges Leben glaube ich schon vor.
    Dann frage ich mich immer wer entscheidet in welchen Körper eine Seele einzieht? Also ich als Seele würde mir ganz sicher keinen Köper in irgendwelchen Gettos o.ä. suchen.
    Und wie viele Seelen gibt es?? Also das Jenseits muss doch wegen Überfüllung längst geschlossen haben! Darüber hinaus heißt es ja auch das nach dem Tod das ewige Leben wartet…auch blöd wenn man auf die Welt kommt um dann doch wieder zu sterben. Dann heißt es, dass in Jenseits Mutter, Vater usw. warten…hmmm…auch blöd weil auf die ja ebenfalls Mutter, Vater usw. warten und deren Eltern……naja 😉

    • Hallo Thomas
      Zitat: „…Also das Jenseits muss doch wegen Überfüllung längst geschlossen haben! …“ Zitat Ende
      Wen wir im Jenseits zu sehen erhoffen, den werden wir auch sehen, weil es die letzten Seelenverbindungen sind, welche wir auf Erden hatten. Natürlich sind die Seelen im Jenseits körperlos und unsichtbar, sie sind nur Licht!
      Weiter: „…Dann heißt es, dass in Jenseits Mutter, Vater usw. warten…hmmm…auch blöd weil auf die ja ebenfalls Mutter, Vater usw. warten und deren Eltern……naja ;)…“
      Wie ich anfangs schon schrieb, jeder wird den oder die zu sehen glauben, welche mit ihm zuletzt auf Erden verbunden waren. Alle sind nur Licht, Geist. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Man sieht die Verstorbenen, so wie sie in guten Zeiten aussahen, man soll sich sicher und geborgen fühlen, man fühlt sich auch sicher und geborgen, weil eben diese Seelen tatsächlich auf einen zukommen. Dann erst wird man, wie alle anderen auch, zu Licht. Man hat eine Aufgabe erfüllt, seinen Seelenplan. Ist das nicht so, dann sucht man sich einen neuen Wirkungskreis, neue Eltern und wird in genau diesen Kreis wieder hineingeboren, man bekommt die gleiche Aufgabe noch einmal gestellt. Das kann auch in einem anderen Land sein oder die Familienrollen sind vertauscht. Man kommt mit einer oder mehreren bestimmten Personen wieder zusammen. Wieder neugeboren hat man natürlich keinerlei Erinnerung an diesen Seelenplan. Alle Seelen kommen wieder, so lange, bis sie eine bestimmte Anzahl von Stufen erreicht, bestimmte Aufgaben gelöst haben.
      Man sucht sich, egal ob nach einem natürlichen Tod, nach einem Unfall oder nach einem Freitod, sein zukünftiges Erdendasein immer selber aus, auch seine Eltern, gleichzusetzen mit einem Vertrag, den man im Himmel geschlossen hat. Darum ist der Name eines Menschen besonders wichtig, noch wichtiger sein Geburtsdatum, daraus kann man auch das letzte Leben bzw. seinen neuen Seelenplan erkennen.
      Manche Verstorbene sind noch ganz nah bei uns, man kann selber oder über ein Medium Kontakt aufnehmen. (siehe meinen Kommentar hier im Artikel)
      Ich könnte nun ewig so weiterschreiben, aber stattdessen empfehle ich Dir, im Internet nach weiteren Hinweisen zu suchen.
      LG Martina

  5. Hallo Martina,
    danke für deinen Artikel, da ich gerade eine Freundin an Suizid gestorben ist.
    Suche ich momentan nach Antworten, da meine Freundin sonst immer die Antworten auf alles hatte.
    Und Sie sagte mir genau das gleiche wie du hier schreibst.
    Da ich mir das auch für Ihr wünschen würde, da sie ein so lebensfroher Mensch war.
    Hast Du vielleicht einen Buchtipp für mich um das ganze besser zu verarbeiten?

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